Datum: 6. September 2011
Wegstrecke: Von der Knorrhütte (2050 m) geht es durch das felsige Zugspitzplatt Richtung Zugspitze. Der Aufstieg erfolgt über ein steiles, kraftraubendes Geröllfeld am Schneefernerhaus (2650 m) vorbei und dann über eine seilgesicherte Felsstufe hinauf zum Gipfel. Über eine Eisentreppe ersteigt man die Aussichtsplattform am Münchner Haus und taucht in eine absurde Welt. Im Geröll ist man noch fast alleine, dann findet man sich plötzlich in einem Touristen-Event.
Über eine weitere Eisentreppe geht es hinüber zum Hauptgipfel und dort über eine Leiter zum Gipfelkreuz (2960 m). Hier haben wir sowohl Leute in Turnschuhe gesehen als auch andere, die sich mit dem Klettersteigset gesichert haben. Beides ist an dieser Stelle blöd.
Höhendifferenz: 910 HM
Zeit: 4,5h Aufstieg (geht schneller, aber das Geröllfeld kostet Zeit), 3 h Abstieg
Schwierigkeit: Alpin. Langes, anstrengendes Geröllfeld am Schneefernerhaus, dann seilgesichert durch die Felsen. Nicht wirklich ausgesetzt, aber deutlich abschüssig. Wir haben kein Klettersteigset verwendet und auch nicht vermisst. Das Gipfelhaus erfordert Durchhaltevermögen anderer Art.
Wetter: Traumtag. Sonne, blauer Himmel.
Einkehr: Vor dem letzten Anstieg zur Plattform gibt es einen kleinen Grat und dort ein Sitzbrett. Das ist der beste Ort für die Brotzeit mit toller Sicht. Münchner Haus und Aussichtsplattform am Gipfel, wer’s mag. Knorrhütte (siehe Vortag). Das Schneefernerhaus ist eine Forschungsstation.

Zugspitzplatt

Eine Skipiste entsteht

Geröllfeld am Schneefernerhaus

Im Münchner Haus

Aussichtsplattform auf der Zugspitze

Rückkehr zur Knorrhütte
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