Bergtour Schönjöchl (1661m) am Plansee in den Ammergauer Alpen

Gipfel

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Eine sehr einsame Tour mit vielen schönen Ausblicken auf den Plansee, die Geierköpfe, ins Schellental und auf den Geiselstein. Verzichten muss man jedoch auf einen spektakulären Gipfel, denn das Schönjöchl ist ein leicht bewaldeter Grashügel zwischen Plansee und Schellental. Alle ernsthaften Bergsteiger gehen weiter auf die Geierköpfe, für die niederen Ausflügler ist der Weg jedoch oft zu steil und schwer. Also lassen die meisten das Schönjöchl links liegen — und man hat seine Ruh.

Aufstieg: Der Parkplatz hinter dem Campingplatz am Plansee ist wohl gebührenpflichtig, so steht es da, aber keine wollte Geld von uns. Von hier geht man den Waldweg Richtung Norden, vom See weg, bis rechts ein Schild Richtung Geierköpfe weist. Nun geht es über eine Schuttreiße hinauf.

Schönjöchl

Nach ein paar hundert Höhenmetern verlässt der Weg die Reiße und schlängelt sich steil über einen Wiesenhang etwas weiter links den Berg hinauf.

Steiler Aufstieg

Oben quert man die Schuttreiße noch einmal, hier mit neuen Eisenketten gut abgesichert.

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Nach einem kurzen Aufschwung erreicht man den breiten Sattel zum Schellental vor der Zwerchenbergalm. Ein Weg zweigt nun deutlich rechts ab, der sich allerdings auf einem Vorhügel zum Schönjöchl verliert. Das ist nicht weiter schlimm, wir sind an der anderen Seite vom Vorhügel durch Latschen circa zwanzig Meter wieder hinab und auf den eigentlichen, ebenfalls sehr deutlichen Weg gestoßen. Der richtige Abzweig wäre wohl etwas weiter Richtung Geierköpfe gewesen.

Nur geht es über einen Wiesenhang unschwer die letzten fünfzig Höhenmeter hinauf zum Gipfel.

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Auf dem Gipfel des Schönjöchls. Im Hintergrund die Geierköpfe.

Kreuzspitze, Kreuzspitzl und Schellschlicht
Blick über das Schellental auf Kreuzspitze, Kreuzspitzl und Schellschlicht

Abstieg: Vom Gipfel führt der Weg durch den lichten Wald an der Vorderseite des Schönjöchls zum Plansee hinab. Die steilen Grashänge sind dabei von der Gefahr her nicht zu unterschätzen. Ein Ausrutschen wäre fatal, da ein Halten kaum möglich ist. Hin und wieder sichern alte und verrostete Eisenzäune den Weg.

Dieser endet am Seeufer, was zu einem abschließenden, kühlenden Bad lockt.

Höhendifferenz: 700m

Zeit: 2/1,5h

Schwierigkeit: Steil, eine Stelle mit Kette gesichert; im Abstieg steile, nicht ungefährliche Wiesenhänge. Etwas Übung und Trittsicherheit erforderlich.

Einkehr: Keine

Datum: 25. Mai 2014

Klettern: Badolo im Apennin bei Bologna

Klettern

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Das von den ravennatischen Stränden nächstgelegene Klettergebiet ist Badolo, oberhalb von Bologna im Apennin. Es gibt über hundert Routen von einfach bis schwer. Der Felsen gliedert sich in vier Bereiche, die über einen Klettersteig miteinander verbunden sind. In der Hand hat der Kletterer Sandstein, sodass er immer mit etwas Geriesel und Gerutsche leben muss. Trotzdem fanden wir es eine schöne Kletterei, die durch eine tolle Aussicht belohnt wurde. Unser Favorit war Tromba d’Aria, die Windhose (4a). Ab Mittag gibt es Sonne. Helm ist ratsam, selbst wenn die Italiener offensichtlich keinen tragen. Mir sind zwei Mal faustgroße Brocken um die Ohren gesaust, gerade dann, wenn die Sonne um die Ecke kommt.

Anfahrt: Die Autobahn von Bologna Richtung Firenze. Die erste Ausfahrt (Sasso Marconi) raus und nach der Mautstelle den Schildern Richtung Badolo folgen. Es kommen dann ein paar Kehren, ein gerades Stück durch den Wald und dann noch mal Kehren. Hier kann man rund um die letzte Kehre parken. Ein kleiner Steig führt zum unteren Felsen im Wald.

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Sandstein.

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Tromba d’Aria, die Windhose

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Schöne Aussicht auf die Hügel des Apennins.

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Die Absicherung schien uns ok. Stände/Umlenker sind doppelt verbohrt.

Datum: 24. April 2014

Skitour: Potsdamer Hütte, Roter Kogel (2835m) und Sömen (2796m) im Sellrain

Skitour

Nach Fasching verbrachten wir ein paar Tage mit unseren Bergländern auf der Potsdamer Hütte (2020m) im Sellrain. Dort öffnet sich ein sehr schönes, weitläufiges Tourengebiet, mit einigen relativ einfachen und schneesicheren Bergen. Dank der Höhe fanden wir im März noch traumhafte und unberührte Pulverhänge, die wir ordentlich durchpflügen konnten. Der bekannteste Gipfel ist der Rote Kogel, der in etwa drei Stunden gut von der Hütte aus zu erreichen ist. Nach dem kleinen Hang oberhalb der Hütte umgeht der Tourengeher den Kastnergrat (ebenfalls eine kleine Tour) und findet sich im weitläufigen Hochtal der Schafalm wieder (ab ca. 2300m). Am Rande des Hochtals liegen die Gipfel Roter Kogel, Sömen (2796m) und Hünereggen (2732m), die alle tourenmäßig gangbar sind. Der Rote Kogel ist dabei der höchste und der, mit der schönsten Aussicht in die Stubaitaler und den Hauptkamm, allerdings auch der meistbegangene. Wir waren auch auf dem Sömen und mussten selbst spuren. Dafür hatten wir Gipfel und Hänge komplett für uns. Es gibt auch einen Verbindungsgrat zwischen Sömen und Kogel, der begangen wird.

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Weite Pulverschneeabfahrten rings um die Schafalm. Geradeaus der Rote Kogel.

Anfahrt: In der Ortschaft Sellrain gibt es eigentlich nur einen Abzweig Richtung Süden, der bereits mit Potsdamer Hütte beschildert ist. Die Straße führt zu einem Parkplatz auf ca. 1100m Höhe. Mutige Fahrer mit Allrad können noch bis zum Bergheim Fotsch auf 1450m Höhe fahren, aber dorthin ist der Weg nicht gestreut.

Aufstieg: In ca. 3 Stunden dem Forstweg folgend zur Hütte (9km). Am Bergheim Fotsch geht es nicht gerade aus weiter, sondern in ein paar Serpentinen links hoch und dann dem Weg weiter folgend. Nach der Potsdamer Hütte den relativ steil wirkenden Hang hoch und oben rechts haltend, den Kastnergrat umgehen. Hier gibt es einigen Rinnen, die durchaus lawinengefährlich sein können, ein Marterl erinnert an ein gr0ßes Unglück in den 50er Jahren. Im Hochtal der Schafalm liegt der Rote Kogel eher links, der Sömen in der Mitte. Von der Hütte jeweils ca. 3 Stunden.

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Über den Forstweg zur Potsdamer Hütte

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Rinnen und Mulden am Kastnergrat.

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Links der Rote Kogel, rechts der Grat zum Sömen.

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Schlussanstieg zum Kogel-Gipfel.

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Grandiose Aussicht kurz unterhalb des Gipfels des Roten Kogels.

Abfahrt: Jeder suche sich seinen Hang um in die Schafalm zurückzustürzen. Unten folgt man der Aufstiegsspur zurück zur Hütte. Der Hang oberhalb der Hütte ist noch einmal schön und weitläufig zu befahren. Von der Hütte geht es auf dem (morgens leider oft vereisten) Waldweg zurück zum Parkplatz.

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Abfahrt vom Roten Kogel, links hinter der Schwelle war noch ein Hang unberührt.

Einkehr: Die Potsdamer Hütte ist sehr urig mit freundlichen Wirtsleuten, die auf Tourengeher eingestellt sind. Für Gruppen macht der Wirt auch einen Gepäcktransport mit dem Motorschlitten. Sehr schön ist der Sonnenplatz vor der Hütte nach Süden mit Blick in der Fernerboden, der weitere, anspruchsvollere Touren bietet.

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Nachmittägliches Sonnen an der Potsdamer Hütte.

Datum: 6. bis 9. März 2014

Skitour Scheinbergspitze (1929m)

Gipfel, Skitour

Wenn man das Graswangtal von Ettal Richtung Linderhof fährt, hat der Fahrer die Scheinbergspitze als deutlich gezeichnete Pyramide immer vor sich. Ein schöner Berg in den Ammergauer Alpen und eine sehr schöne Skitour, die zwei weitere günstige Merkmale mit sich bringt: Wenn sich der Tourengeher an die vom DAV ausgeschilderten Wege hält, ist die Tour im waldfreien Bereich relativ flach und lawinensicher, und sie ist relativ schattig und dadurch schneesicher. Wie bei fast allen bayerischen Bergen sind die freien Hänge relativ kurz, aber es gibt dafür ein paar sehr nette und steilere Schneisen im Wald, die oft noch den einen oder anderen unberührten Pulverschwung erlauben.
Eine weitere Besonderheit bietet die Scheinbergspitze: Die Tour war eine der ersten, die einen richtigen Tourenweg bekommen hat, im Gegenzug wurden Schutzgebiete für Auerhühner ausgewiesen. Deren Bestand hat sich wohl tatsächlich trotz der vielen Tourengeher gut gehalten und der Winterbergsteiger sollte es also vermeiden, in die Südwesthänge einzufahren.

Gipfel der Scheinbergspitze
Der Gipfel

Anfahrt: Der Parkplatz ist kurz hinter Linderhof und zwar der zweite, nicht ausgeschilderte rechts von der Straße. Der erste Parkplatz nach Linderhof ist ausgeschildert. Am richtigen Parkplatz findet sich eine Schautafel, die auf das Vogelschutzgebiet hinweist.

Aufstieg: Der Aufstieg ist durchgängig ausgeschildert. Vom Parkplatz geht es auf einer Forststraße in den Wald, dann gleich an der ersten Abzweigung links und weiter über die Brücke und der dortigen Forststraße sanft ansteigend folgen. Nach einiger Zeit knickt der Weg rechts in den Hundfällgraben ab auf einen schmaleren, in der Abfahrt später oft tückischen Pfad. Nach kurzer Zeit findet sich ein deutliches Schild nach links, den bewaldeten Hand hinauf, das steilste Stück, das einige Spitzkehren erfordert. Oben am Rücken angekommen, zieht sich die Spur diesen Rücken hinauf, erst noch bewaldet, später frei. Am Ende des Rückens ist für die meisten Tourengeher Schluss. Ein paar verwegene besteigen noch die Felsstufe des Gipfels, wofür eventuell Steigeisen erforderlich sind. Wir wollen skifahrn und nicht klettern, schnallen und fellen also erstmal ab und machen Brotzeit.

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Der Weg geht zuerst die breite Forststraße sanft ansteigend hinauf.

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Auf dem Rücken wird der Wald immer lichter

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Traumwetter und dennoch guter Schnee

Abfahrt: Zuerst sucht sich der Skifahrer eine Spur über den freien Hang an besagtem Rücken wieder hinab. Wo der Wald beginnt, fährt er jedoch nicht den Rücken weiter wie beim Aufstieg, sondern biegt links in eine steile Waldschneise ab. Leicht rechts haltend geht es über Schneisen hinab auf den Pfad im Hudsfällgraben. Dann wie beim Aufstieg zurück zum Parkplatz.

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Am Skidepot

Tiefschnee cremig
Wo der Wald beginnt, knickt die Abfahrt nach links über Waldschneisen hinab.

Datum: 23. Februar 2014

Einkehr: Keine

Mehrseillängentour: Kleiner Barmstein (840m) Südgrat

Gipfel, Klettern

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Datum: 3. Oktober 2013

Wegstrecke: Ein kleiner, aber alpiner Zwerggipfel bei Marktschellenberg. Die Tour hat viele Vorteile: Nicht überlaufen, ideal für Kinder, fester Fels, Parkplatz kurz vor dem Felsen, schöne Ausblicke auf Watzmann, Hochthron und hinab zur Salzach nach Hallein.

Der Zustieg erfolgt nicht auf dem Normalweg zum Barmstein (von Norden), sondern Richtung Südgrat. Im Wald kommt links ein kleiner Steig hoch zum Grat. Der Einstieg erfolgt auf der Rückseite (Ost) hinter dem ersten Felsturm. 1. SL: Der erste Haken liegt etwa in drei Meter Höhe in einem Riss. Dann geht es hoch auf den zweiten Zacken. 2. SL: Hier wird in die Scharte abgeseilt (10m). 3. SL: Nun westlich am nächsten Turm vorbei (oder darüber: III-) geradeaus bis zum nächsten Aufschwung. 4. SL: Hier kommt die luftige Schlüsselstelle: Westseitig geradeaus in die Wand und an der großen Platte hoch (III-). 5.-6. SL: Oben folgt wieder Gehgelände. Eventuell ist hier ein Zwischenstand nötig. 7. SL: Der lezte Aufschwung zum Gipfel ist leicht, der Stand oben liegt etwas verborgen unter einem Stein. Ich habe den Stand an einem Felsköpfel gebaut.

Der Abstieg erfolgt über den einfachen Normalweg. Am Großen Barmstein gibt es einen Klettersteig und mehrere schwierige Routen.

Höhendifferenz: 200m

Zeit: 3 h (mit Kind in Dreierseilschaft)

Schwierigkeit: I-II, kurze Schlüsselstelle III-, 6-7 Seillängen. Unschweres Klettern, ideal für Kinder oder zum Üben von Mehrseillängentouren. Seilsicherung ist empfehlenswert, da durchgängig sehr ausgesetzt. Gut mit Bohrhaken abgesichert. Stände auch an Bäumen.

Wetter: Sonnig.

Einkehr: Nettes Hofcafé mit Terrasse in Barmstein am Parkplatz. Wildgehege für die Kinder.

Klettertour Kleiner Barmstein Südgrat
Der Südgrat von rechts nach links. Der Einstieg erfolgt von hinten (Osten).

Einstieg
Der Einstieg in der deutlich sichtbaren Rinne.

Die Schlüsselstelle
Die luftige Schlüsselstelle (III-) in der Wand.

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Gehgelände mit viel Bewuchs.

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Blick nach Osten auf Hallein an der Salzach.

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Den Watzmann begleitet uns auf der gesamten Tour.

Gipfel: Grubenkopf (1847 m)

Gipfel

Datum: 29. September 2013

Wegstrecke: Der Weg beginnt kurz hinter Schloss Linderhof am Parkplatz (960 m) zur Skitour auf die Scheinbergspitze und geht zuerst weit ins Sägertal. Das zieht sich etwas. Dann geht es hoch zum Bäckeralmsattel (1536 m) und weiter am Abzweig rechts Richtung Grubenkopf/Klammspitze. Hinter der Hirschwanghütte liegt ein schönes Hochmoor, an dessen Ende sich der Weg erneut teilt. Hier links zum Grubenkopf, über den Grat und einen kurzen Aufschwung hoch zum Gipfel.

Wir waren komplett alleine, was in den Alpen selten geworden ist. Der Ausblick ist sehr schön Richtung Hochplatte, Klammspitze und Geiselstein. Der Blick ins Land war uns vom Hochnebel verwehrt.

Höhendifferenz: 900 m

Zeit: 6 h

Schwierigkeit: Einfach. Ganz oben am Grat kommen ein paar ausgesetzte Stellen.

Wetter: Oberhalb des Hochnebels bald sonnig.

Einkehr: Keine

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Langer Marsch durch das Sägertal

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Auf dem Bäckeralmsattel.

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Blick vom Bäckeralmsattel auf den Geiselstein.

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Der Grubenkopf von der Hirschwanghütte aus gesehen.

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Nur noch selten gibt es in den bayerischen Alpen umsonst etwas zu trinken.

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Auf dem Gipfel des Grubenkopfs.

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Meer aus Wolken

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Das Fensterl bei der Ammergauer Hochplatte.

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Der Grubenkopf.

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Blick hinunter ins Sägertal.

7. Tag: Coburger Hütte — Abzweig Schachtkopf ( — Ehrwald)

Alpendurchquerung

Datum: 10. September 2011

Wegstrecke: Steiler Abstieg von der Coburger Hütte (1920 m) durch die Biberwierer Scharte (2000 m) über Geröll bis zum Abzweig am Schachtkopf. Hier soll die nächste Etappe unserer Tour weiter gehen Richtung Marienberghütte (Jubiläumsweg) und Wannig. Doch für dieses Jahr sind wir nach Norden nach Ehrwald abgestiegen.

Höhendifferenz: 80 HM+/1000 HM-

Zeit: 5 h

Schwierigkeit: Der Abstieg durchs Geröll ist alpin und erfordert gute Trittsicherheit. Dann Wanderweg. Der Panoramaweg zieht sich hin.

Wetter: Sonnig und schön.

Einkehr: Erst in Ehrwald.


Beginn der Biberwierer Scharte. Unten Bieberwier im Schatten der Sonnenspitze


Ein letzter Blick auf die Zugspitze

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6. Tag: Coburger Hütte — Ehrwalder Sonnenspitze/Vorderer Drachenkopf — Coburger Hütte

Alpendurchquerung

Datum: 9. September 2011

Wegstrecke: Heute haben wir uns geteilt, der eine Trupp ist von der Coburger Hütte (1920 m) auf die Ehrwalder Sonnenspitze (2420 m), der andere auf den Vorderen Drachenkopf (2300 m). Schöne Klettertouren mit toller Aussicht. Auf dem Drachenkopf ist man mitten im Felskessel und direkt über der Hütte.

Höhendifferenz: 500/380 HM

Zeit: 6 h

Schwierigkeit: Beide Wege sind hochalpin mit Kletterstellen im Bereich I-II. Das Gelände ist abschüssig, ausgesetzt und rutschig durch loses Geröll. Bei der Besteigung der Sonnenspitze ist ein Helm erforderlich, wenn eine Gruppe über einem geht (was meistens der Fall ist).

Wetter: Durchwachsen aber trocken.

Einkehr: Coburger Hütte siehe Vortag.


Aufstieg zur Sonnenspitze. Weg geht rechts durch den Latschenhang.


Sonnenspitze. In Wolken die Zugspitze


Vorderer Drachenkopf


Klettern durch die Felsen


Der Tajakopf im Abendrot

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5. Tag: Ehrwalder Alm — Coburger Hütte

Alpendurchquerung

Datum: 8. September 2011

Wegstrecke: Von der Ehrwalder Alm (1500 m) stiegen wir über den Seebensee (1660 m) hinauf zur Coburger Hütte (1920). Zuerst geht es über einen Forstweg und ab dem See steil über einen Wanderweg durch einen Latschenhang unterhalb der Hüte. Die Coburger Hütte liegt wildromantisch in einem Felskessel am Drachensee. In der Umgebung gibt es Klettersteige und einen Klettergarten. Das Gelände ist alpin.

Höhendifferenz: 420 HM

Zeit: 4 h

Schwierigkeit: Nicht schwer. Steil unter der Hütte. 

Wetter: Leider wieder wolkig und feucht

Einkehr: Unterhalb des Seebensees gibt es eine Alm mit Einkehr. Die Coburger Hütte ist sehr urig, familienfreundlich und hat tolles Essen. Großes Lob.


Seebensee


Coburger Hütte über dem Latschenhang


Coburger Hütte mit Zugspitze (in Wolken)

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4. Tag: Knorrhütte — Ehrwalder Alm

Alpendurchquerung

Datum: 7. September 2011

Wegstrecke: Von der Knorrhütte (2050 m) führte uns der Weg immer auf gleicher Höhe über das Gatterl (2025 m), dann etwas ansteigend zum Brand (2110 m) und hinunter zur Ehrwalder Alm (1500 m). Es gibt nach dem Gatterl, das Deutschland von Österreicht trennt und wirklich ein Zaungatter ist, dort gibt es einen Steig durch das Felderer Tal hinab zur Feldernalm, den wir uns aufgrund des eher feuchten Wetters gespart haben. Wir sind den Normalweg über die Hochfeldernalm (1730 m) und die Pestkapelle abgestiegen. An der Ehrwalder Alm gibt es Seilbahntourismus, aber bei Weitem nicht vergelichbar mit dem, was wir an der Zugspitze erlebt haben.

Höhendifferenz: 60 HM+/610 HM-

Zeit: 4 h

Schwierigkeit: Alpin. Leicht ausgesetzt und seilgesichert am Gatterl.  

Wetter: Leider wieder wolkig und feucht

Einkehr: Die Hochfeldernalm ist bewirtschaftet. Die Ehrwalder Alm ist mehr ein familiärer Gasthof als wie denn eine Hütte und liegt auch preislich leicht darüber. Aber dafür hat man ein komfortables Bett und eine Dusche, in die man nicht alle zwei Minuten eine Münze einwerfen muss.


Zugspitzplatt


Blick ins Reintal


Blick zurück zur Knorrhütte, links der Felsensteig, rechts der Geröllweg


Das Gatterl


Am Brand. Blick zur Hochfeldenalm und in die Mieminger Kette mit der Sonnenspitze


Kleiner See an der Ehrwalder Alm

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