6. Tag: Coburger Hütte — Ehrwalder Sonnenspitze/Vorderer Drachenkopf — Coburger Hütte

Alpendurchquerung

Datum: 9. September 2011

Wegstrecke: Heute haben wir uns geteilt, der eine Trupp ist von der Coburger Hütte (1920 m) auf die Ehrwalder Sonnenspitze (2420 m), der andere auf den Vorderen Drachenkopf (2300 m). Schöne Klettertouren mit toller Aussicht. Auf dem Drachenkopf ist man mitten im Felskessel und direkt über der Hütte.

Höhendifferenz: 500/380 HM

Zeit: 6 h

Schwierigkeit: Beide Wege sind hochalpin mit Kletterstellen im Bereich I-II. Das Gelände ist abschüssig, ausgesetzt und rutschig durch loses Geröll. Bei der Besteigung der Sonnenspitze ist ein Helm erforderlich, wenn eine Gruppe über einem geht (was meistens der Fall ist).

Wetter: Durchwachsen aber trocken.

Einkehr: Coburger Hütte siehe Vortag.


Aufstieg zur Sonnenspitze. Weg geht rechts durch den Latschenhang.


Sonnenspitze. In Wolken die Zugspitze


Vorderer Drachenkopf


Klettern durch die Felsen


Der Tajakopf im Abendrot

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5. Tag: Ehrwalder Alm — Coburger Hütte

Alpendurchquerung

Datum: 8. September 2011

Wegstrecke: Von der Ehrwalder Alm (1500 m) stiegen wir über den Seebensee (1660 m) hinauf zur Coburger Hütte (1920). Zuerst geht es über einen Forstweg und ab dem See steil über einen Wanderweg durch einen Latschenhang unterhalb der Hüte. Die Coburger Hütte liegt wildromantisch in einem Felskessel am Drachensee. In der Umgebung gibt es Klettersteige und einen Klettergarten. Das Gelände ist alpin.

Höhendifferenz: 420 HM

Zeit: 4 h

Schwierigkeit: Nicht schwer. Steil unter der Hütte.

Wetter: Leider wieder wolkig und feucht

Einkehr: Unterhalb des Seebensees gibt es eine Alm mit Einkehr. Die Coburger Hütte ist sehr urig, familienfreundlich und hat tolles Essen. Großes Lob.


Seebensee


Coburger Hütte über dem Latschenhang


Coburger Hütte mit Zugspitze (in Wolken)

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4. Tag: Knorrhütte — Ehrwalder Alm

Alpendurchquerung

Datum: 7. September 2011

Wegstrecke: Von der Knorrhütte (2050 m) führte uns der Weg immer auf gleicher Höhe über das Gatterl (2025 m), dann etwas ansteigend zum Brand (2110 m) und hinunter zur Ehrwalder Alm (1500 m). Es gibt nach dem Gatterl, das Deutschland von Österreicht trennt und wirklich ein Zaungatter ist, dort gibt es einen Steig durch das Felderer Tal hinab zur Feldernalm, den wir uns aufgrund des eher feuchten Wetters gespart haben. Wir sind den Normalweg über die Hochfeldernalm (1730 m) und die Pestkapelle abgestiegen. An der Ehrwalder Alm gibt es Seilbahntourismus, aber bei Weitem nicht vergelichbar mit dem, was wir an der Zugspitze erlebt haben.

Höhendifferenz: 60 HM+/610 HM-

Zeit: 4 h

Schwierigkeit: Alpin. Leicht ausgesetzt und seilgesichert am Gatterl.

Wetter: Leider wieder wolkig und feucht

Einkehr: Die Hochfeldernalm ist bewirtschaftet. Die Ehrwalder Alm ist mehr ein familiärer Gasthof als wie denn eine Hütte und liegt auch preislich leicht darüber. Aber dafür hat man ein komfortables Bett und eine Dusche, in die man nicht alle zwei Minuten eine Münze einwerfen muss.


Zugspitzplatt


Blick ins Reintal


Blick zurück zur Knorrhütte, links der Felsensteig, rechts der Geröllweg


Das Gatterl


Am Brand. Blick zur Hochfeldenalm und in die Mieminger Kette mit der Sonnenspitze


Kleiner See an der Ehrwalder Alm

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3. Tag: Knorrhütte — Zugspitze — Knorrhütte

Alpendurchquerung

Datum: 6. September 2011

Wegstrecke: Von der Knorrhütte (2050 m) geht es durch das felsige Zugspitzplatt Richtung Zugspitze. Der Aufstieg erfolgt über ein steiles, kraftraubendes Geröllfeld am Schneefernerhaus (2650 m) vorbei und dann über eine seilgesicherte Felsstufe hinauf zum Gipfel. Über eine Eisentreppe ersteigt man die Aussichtsplattform am Münchner Haus und taucht in eine absurde Welt. Im Geröll ist man noch fast alleine, dann findet man sich plötzlich in einem Touristen-Event.

Über eine weitere Eisentreppe geht es hinüber zum Hauptgipfel und dort über eine Leiter zum Gipfelkreuz (2960 m). Hier haben wir sowohl Leute in Turnschuhe gesehen als auch andere, die sich mit dem Klettersteigset gesichert haben. Beides ist an dieser Stelle blöd.

Höhendifferenz: 910 HM

Zeit: 4,5h Aufstieg (geht schneller, aber das Geröllfeld kostet Zeit), 3 h Abstieg

Schwierigkeit: Alpin. Langes, anstrengendes Geröllfeld am Schneefernerhaus, dann seilgesichert durch die Felsen. Nicht wirklich ausgesetzt, aber deutlich abschüssig. Wir haben kein Klettersteigset verwendet und auch nicht vermisst. Das Gipfelhaus erfordert Durchhaltevermögen anderer Art.

Wetter: Traumtag. Sonne, blauer Himmel.

Einkehr: Vor dem letzten Anstieg zur Plattform gibt es einen kleinen Grat und dort ein Sitzbrett. Das ist der beste Ort für die Brotzeit mit toller Sicht. Münchner Haus und Aussichtsplattform am Gipfel, wer’s mag. Knorrhütte (siehe Vortag). Das Schneefernerhaus ist eine Forschungsstation.


Zugspitzplatt


Eine Skipiste entsteht


Geröllfeld am Schneefernerhaus


Im Münchner Haus


Aussichtsplattform auf der Zugspitze


Rückkehr zur Knorrhütte

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2. Tag: Reintalangerhütte — Knorrhütte

Alpendurchquerung

Datum: 5. September 2011

Wegstrecke: Von der Reintalangerhütte (1370 m) steil entweder über Geröll oder durch felsiges Gelände zur Knorrhütte (für beide Wege sieht Foto an Tag 4). Wir sind den Felstensteig gegangen, der uns etwas kraftsparender als rutschiges Geröll erschien. Der Weg ist das Gegenteil vom Vortag: kurz und steil. Sehr lohnenswert ist der Abstecher zum Partnachursprung gleich zu Beginn. Die Knorrhütte auf 2050 m.

Höhendifferenz: 680 HM

Zeit: 3 h (wer zügig geht, schafft die Strecke von Garmisch in 6-8 h)

Schwierigkeit: Nicht schwierig, aber steil und etwas gröber.

Wetter: Regen. In den Wolken.

Einkehr: Die Knorrhütte ist stark auf Massendurchlauf optimiert. Sachlich und etwas spröde.


Alpensalamander (Regenmännchen)


Partnachursprung


Steinmännchen

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1. Tag: Garmisch — Reintalangerhütte

Alpendurchquerung

Datum: 4. September 2011

Wegstrecke: Von Garmisch (710 m) geht es durch die wilde Partnachklamm und weiter das romantische Reintal entlang. Leider war es seit vielen Tagen trocken geblieben, sodass die Gumpen im Flussbett ausgetrocknet waren. Über eine Geländestufe mit benachbartem Wasserfall erreicht man die Reintalangerhütte (1370 m). Sehr, sehr schöner, aber langer Spaziergang.

Höhendifferenz: 660 HM.

Zeit: 6,5 h

Schwierigkeit: Unschwer, aber lang.

Wetter: Schwül-heiß.

Einkehr: Auf halber Strecke lockt der Biergarten der Bockhütte (1050 m). Die sympathische Reintalangerhütte (1366 m) des DAV ist liegt am Bachbett der Partnach („Strand“), ist aus Holz und bietet urige Zimmer und Lager. Der Weckruf erfolgt um 6 Uhr in der Früh mit dem Akkordeon.


Partnachklamm


Reintal


Reintal von oben


Am Strand der Reintalangerhütte

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