4. Tag: Knorrhütte — Ehrwalder Alm

Alpendurchquerung

Datum: 7. September 2011

Wegstrecke: Von der Knorrhütte (2050 m) führte uns der Weg immer auf gleicher Höhe über das Gatterl (2025 m), dann etwas ansteigend zum Brand (2110 m) und hinunter zur Ehrwalder Alm (1500 m). Es gibt nach dem Gatterl, das Deutschland von Österreicht trennt und wirklich ein Zaungatter ist, dort gibt es einen Steig durch das Felderer Tal hinab zur Feldernalm, den wir uns aufgrund des eher feuchten Wetters gespart haben. Wir sind den Normalweg über die Hochfeldernalm (1730 m) und die Pestkapelle abgestiegen. An der Ehrwalder Alm gibt es Seilbahntourismus, aber bei Weitem nicht vergelichbar mit dem, was wir an der Zugspitze erlebt haben.

Höhendifferenz: 60 HM+/610 HM-

Zeit: 4 h

Schwierigkeit: Alpin. Leicht ausgesetzt und seilgesichert am Gatterl.

Wetter: Leider wieder wolkig und feucht

Einkehr: Die Hochfeldernalm ist bewirtschaftet. Die Ehrwalder Alm ist mehr ein familiärer Gasthof als wie denn eine Hütte und liegt auch preislich leicht darüber. Aber dafür hat man ein komfortables Bett und eine Dusche, in die man nicht alle zwei Minuten eine Münze einwerfen muss.


Zugspitzplatt


Blick ins Reintal


Blick zurück zur Knorrhütte, links der Felsensteig, rechts der Geröllweg


Das Gatterl


Am Brand. Blick zur Hochfeldenalm und in die Mieminger Kette mit der Sonnenspitze


Kleiner See an der Ehrwalder Alm

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3. Tag: Knorrhütte — Zugspitze — Knorrhütte

Alpendurchquerung

Datum: 6. September 2011

Wegstrecke: Von der Knorrhütte (2050 m) geht es durch das felsige Zugspitzplatt Richtung Zugspitze. Der Aufstieg erfolgt über ein steiles, kraftraubendes Geröllfeld am Schneefernerhaus (2650 m) vorbei und dann über eine seilgesicherte Felsstufe hinauf zum Gipfel. Über eine Eisentreppe ersteigt man die Aussichtsplattform am Münchner Haus und taucht in eine absurde Welt. Im Geröll ist man noch fast alleine, dann findet man sich plötzlich in einem Touristen-Event.

Über eine weitere Eisentreppe geht es hinüber zum Hauptgipfel und dort über eine Leiter zum Gipfelkreuz (2960 m). Hier haben wir sowohl Leute in Turnschuhe gesehen als auch andere, die sich mit dem Klettersteigset gesichert haben. Beides ist an dieser Stelle blöd.

Höhendifferenz: 910 HM

Zeit: 4,5h Aufstieg (geht schneller, aber das Geröllfeld kostet Zeit), 3 h Abstieg

Schwierigkeit: Alpin. Langes, anstrengendes Geröllfeld am Schneefernerhaus, dann seilgesichert durch die Felsen. Nicht wirklich ausgesetzt, aber deutlich abschüssig. Wir haben kein Klettersteigset verwendet und auch nicht vermisst. Das Gipfelhaus erfordert Durchhaltevermögen anderer Art.

Wetter: Traumtag. Sonne, blauer Himmel.

Einkehr: Vor dem letzten Anstieg zur Plattform gibt es einen kleinen Grat und dort ein Sitzbrett. Das ist der beste Ort für die Brotzeit mit toller Sicht. Münchner Haus und Aussichtsplattform am Gipfel, wer’s mag. Knorrhütte (siehe Vortag). Das Schneefernerhaus ist eine Forschungsstation.


Zugspitzplatt


Eine Skipiste entsteht


Geröllfeld am Schneefernerhaus


Im Münchner Haus


Aussichtsplattform auf der Zugspitze


Rückkehr zur Knorrhütte

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2. Tag: Reintalangerhütte — Knorrhütte

Alpendurchquerung

Datum: 5. September 2011

Wegstrecke: Von der Reintalangerhütte (1370 m) steil entweder über Geröll oder durch felsiges Gelände zur Knorrhütte (für beide Wege sieht Foto an Tag 4). Wir sind den Felstensteig gegangen, der uns etwas kraftsparender als rutschiges Geröll erschien. Der Weg ist das Gegenteil vom Vortag: kurz und steil. Sehr lohnenswert ist der Abstecher zum Partnachursprung gleich zu Beginn. Die Knorrhütte auf 2050 m.

Höhendifferenz: 680 HM

Zeit: 3 h (wer zügig geht, schafft die Strecke von Garmisch in 6-8 h)

Schwierigkeit: Nicht schwierig, aber steil und etwas gröber.

Wetter: Regen. In den Wolken.

Einkehr: Die Knorrhütte ist stark auf Massendurchlauf optimiert. Sachlich und etwas spröde.


Alpensalamander (Regenmännchen)


Partnachursprung


Steinmännchen

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