16. Tag: Steinseehütte — Starkenbach (– Nassereith)

Alpendurchquerung

Datum: 10. August 2014

Abstieg und Schluss für dieses Jahr. Von der Steinseehütte (2061m) sind wir nach Starkenbach (770m) hinab, am Schluss durch ein gewaltiges Kieswerk hindurch. In Starkenbach haben wir ärgerlicher Weise den Bus um eine Viertelstunde verpasst. Der nächste wäre erst abends um Uhr gekommen und daher beschlossen wir, uns ein Taxi nach Nassereith zu leisten.

Wegstrecke: Steil hinab bis zur Alfuzalm (1261m). Hier gibt es einen Parkplatz. An der Fahrstraße weiter, bis zu einer großen Wiese (Garseilwiese, ca. 1190m). Ein kleiner Pfad führt vom Fahrweg hinab durch die Wiese und dann unangenehm steil durch den Wald zum Strakenbach. Unversehens landeten wir am Ende des Pfads in einem lang gezogenen Kieswerk. Wir waren froh, sonntags unterwegs zu sein, unter der Woche ist er hier sicher recht staubig. Auf halber Strecke geht ein Weg rechts in den Wald, hier kann man das Zentrum des Kieswerks umgehen, was außerhalb der Arbeitszeiten aber nicht von Nöten ist. Die menschenleeren Bagger, Abfüll- und Wiegestationen wirken fast gespenstisch.

Höhendifferenz:  1300 HM-

Zeit: 4h

Schwierigkeit: Der Pfad durch den Wald zum Starkenbach ist ungewöhnlich steil. Sonst leicht.

Wetter: Wie immer dieses Jahr, wenn es egal ist, scheint die Sonne.

Einkehr: Keine.

 

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Morgendlicher Blick aus dem Bad.

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Schöne Kletterrouten gibt es am Spiehlerturm.

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Das Gebäud-Tal. Hier soll unsere nächste Etappe weitergehen.

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Blick ins Inntal mit Tschirgant.

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Steil geht der Pfad den Wald hinab…

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… und endet am Starkenbach …

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… in einem Kieswerk.

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15. Tag: Hanauer Hütte — Vordere Dremelscharte — Steinseehütte

Alpendurchquerung

Datum: 9. August 2014

Auf dem Weg von der Hanauer Hütte (1922m) zur Steinseehütte (2061m) haben wir noch einmal die Dremelspitze in Angriff genommen, doch weit sind wir auch diesmal nicht gekommen. Schon in der Scharte war klar, dass es über kurz oder lang regnen würde. Wir beschlossen, ein Stück weiter als vor zwei Tagen zu klettern, um wenigstens über die Einstiegsrinne (III-) hinauszukommen. Diese war heute trocken und gut zu durchklettern und ab dann wird es einfacher. Es folgt ein ausgesetztes Felsband und ein schöner IIer Aufschwund mit griffigem Fels. An dessen Ende brachen wir das Unternehmen ab und haben es tatsächlich gerade eben mit den ersten Regentropfen zurück auf den normalen Weg im Geröll geschafft. Die Dremelspitze hat sich uns auf dieser Etappe verweigert.

Die Scharte hinab nach Süden ist mit einem Drahtseil gesichert, das so dick nur von einer Seilbahn ausrangiert sein kann. Der Abstieg ist unangenehm, steil, schrofig und mit oder ohne Seil lästig. Sobald man die Wiesenhänge erreicht hat, wird es besser, und bald hat man am Steinsee vorbei die Hütte erreicht.

Wegstrecke: Es gibt zwei Wege: über die Vordere (2434m) und die Hintere Dremelscharte (2470m). Die Vordere Dremelscharte ist auf der Südseite seilgesichert und unangenehm zu gehen. Für Kinder ist das Seil anfänglich recht hoch.

Höhendifferenz:  500 HM+, 400 HM-

Zeit: 1,5h hoch und 1,5 h runter.

Schwierigkeit: Mittelschwer. Geröll, Blöcke. Die Südseite der vorderen Dremelscharte ist sehr steil und mit einem Drahtseil gesichert. Für kleine Kinder kritisch. Dremelspitze: III-, Helm ratsam.

Wetter: Mal wieder Regen.

Einkehr: Steinseehütte. Auch sehr nett, eher schlicht. Viele Kletterer. Die Hütte liegt in einem Kessel von Felsen umgeben. Es gibt wohl viele Mehrseillängenroute und der Wirt sagte mir, dass die meisten davon saniert sind.

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Felsband hinter den Einstieg zur Dremelspitze

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Leichtes Klettern im II. Grad.

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Unangenehmer Abstieg auf der Südseite der Vorderen Dremelscharte.

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Steinseehütte

Wieder Regen
Regen

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Abenrot.

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